Die Förderwerkstatt Forsthaus - eine Einrichtung, die im wahrsten Sinne des Wortes "Schule macht" - eine Schule der Lebensertüchtigung. In diesem Zentrum für Beschäftigungs-, Ergo- (Arbeits)therapie und Rehabilitation werden Behinderte, Pflegebedürftige und Patienten mit beeinträchtigten Funktionen gefördert und betreut. Entsprechend ihrem jeweiligen Befinden haben sie die Möglichkeit, in speziell eingerichteten Räumlichkeiten und Werkstätten an individuell rehabilitierenden Maßnahmen teilzunehmen. Das Ziel ist, brachliegende Fähigkeiten zu reaktivieren, Körperfunktionen zu normalisieren, zumindest zu bessern, Freude an handwerklichen Tätigkeiten zu vermitteln und den Weg zurück auf den ersten Arbeitsmarkt zu ebnen. Die Förderwerkstatt hilft, Kontakte zu fördern und ein positives Lebensgefühl zu wecken.
Jeder Patient ist an der Herstellung oder Bearbeitung eines Endproduktes beteiligt. Auf diese Weise ist es jedem Teilnehmer möglich, das Ergebnis seiner Tätigkeit zu sehen und den Erfolg als positives Erlebnis zu verarbeiten. Die Vielfalt der Arbeitsbereiche und die Vielseitigkeit von Aufgaben, Werkzeugen und Material ermöglicht die Entfaltung individueller Begabung, die Förderung von persönlicher Kreativität. Angefangen in der Tischlerei, wo alte Möbel aufgearbeitet werden, über die Konfektionierabteilung, wo für andere Oldesloer Betriebe Sortierarbeiten erledigt werden, die Oldtimer-Renovierung, die Fahrradreparatur, die Computerwerkstatt bis hin zur Arbeit im Pflanzenmeer mit der Pflege von Blumen und Pflanzen in den Gewächshäusern und in der Schlemmermeile, dem angesagten Schnellrestaurant. Im Schilderladen können Sie günstig Ihre KFZ-Kennzeichen und Funschilder fertigen lassen.
Sie sehen, hier finden wir bestimmt für jeden unserer betreuten Mitarbeiter den für seine Fähigkeiten geeigneten Arbeitsplatz
Grundsätzlich wird bei der Aufnahme jedes Patienten in der Förderwerkstatt im Verlaufe einer Einarbeitungszeit festgestellt, welche Fähigkeiten und Neigungen er hat und was aus therapeutisch - rehabilitationsorientierter Sicht gefördert werden muss. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit den behandelnden Fachärzten. Im Laufe seines Aufenthaltes lernt der Patient dann möglichst unterschiedliche Bereiche kennen. Die Vielfalt der Beschäftigungsmöglichkeiten ist in diesem Sinne Voraussetzung für den Erfolg der auf Individualität der therapeutischen Maßnahmen ausgerichteten Konzeption. Ermöglicht wird das ganze nicht zuletzt durch die Größe und Ausstattung der Einrichtung: Auf zwei insgesamt 12.000 m² großen Grundstücken steht der große Gebäudekomplex der Förderwerkstatt. Dazu gehören das Pflanzenmeer und die Schlemmermeile, ein paar Häuser weiter, im Rögen 26. Hier treffen Sie unsere betreuten Mitarbeiter, die trotz ihres Handicaps bei uns ihren ganz normalen Arbeitsalltag bewältigen, unsere Kunden bedienen und beraten. Schauen Sie hierzu auch unter www.pflanzenmeer.de , um uns näher kennen zu lernen.






